Workshops

Das Kursangebot 2012 wird laufend ergänzt. Für Informationen zum aktuellen Kursangebot senden Sie uns ein E-Mail an info@dokwerkstatt.ch

Vorgesehene Kurse 2012:

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Allgemeine Informationen & Bedingungen

 

 



Schnittkurs für AnfängerInnen

Die günstigen Produktionsmittel ermöglichen heute fast jedermann/frau die Realisierung des „eigenen“ Films. Wir bieten neu in unserem Programm einen Kurs für Personen, die sich in eine professionellere Richtung in Sachen Filmen bewegen möchten. Die Kurse in der DokWerkstatt richten sich mehrheitlich an ein Publikum, das auch im Alltag mit Medien zu tun hat (freie FilmerInnen, Pädagogen, Einsteiger in den TV-Bereich).

Gute Geschichten leben nicht nur von „guten Bildern“. Gute Geschichten leben vor allem durch ihre Art und Weise, wie sie geschnitten sind. So entstehen etliche Dokumentarfilme, vor allem jene der unabhängigen FilmerInnen eigentlich erst am Schnitttisch, wofür viel Zeit aufgewendet wird. Aber auch kurze Filme oder TV-Beiträge erfordern eine sorgfältige Schnitttechnik.

Wir möchten in diesem Kurs die Grundregeln dafür liefern. Schnitt-Theorie und Schnitt-Technik am Computer für die Programme Final Cut und ADOBE Elements werden anhand von zahlreichen Beispielen und selber gedrehtem Material erarbeitet: nach welchen Kriterien werden einzelne Bilder/Bildsequenzen aneinander gefügt? Die diversen Schnitt-Arten? Welche Bedeutung haben einzelne Schnitte auf unsere „Geschichte“, die wir erzählen? Schliesslich wollen wir „Geschichten“ erzählen und nicht beliebig Bilder aneinander hängen.

Eine erfahrene Cutterin/Cutter führt gemeinsam mit Annette Berger durch diesen Kurs.

Annette Berger, Gründerin der DokWerkstatt Bern, arbeitete während vielen Jahren für Print- und Elektronische Medien, zuletzt während rund 10 Jahren für SF DRS und andere SRG-Programme. Sie unterrichtet an anderen Institutionen und arbeitet an verschiedenen Dokumentarfilmprojekten.


Der Workshop richtet sich an: 5 – 10 EinsteigerInnen in die Schnitttechnik. Anhand der beiden Programme Final Cut und ADOBE Elements soll dieser Kurs den TeilnehmerInnen die eigenständige Realisierung von Filmprojekten ermöglichen.
 

Kursdaten: Angebot folgt!
Anmeldefrist: 
Kursort: Bern
Kurssprache: Deutsch
Kosten:

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Kurs 1

Kurs 2

 

 




Videogrundkurs

Wir fangen dort an, wo das bewegte Bild erst Einbildung war, nämlich im Kopf des Menschen. Wir streifen kurz die Ursprünge von der Malerei bis zur Entstehung der ersten bewegten Bilder. Uns interessieren die Genres des Spielfilms genauso wie die Eigenheiten und Tendenzen des Dokumentarfilms (z.B. der beobachtende Dokfilm, weitere „Mischformen“), aber auch Einblicke in die verschiedenen TV-Formate im Bereich der Information.

Da dieser Workshop das Drehen eines kurzen Dokfilms zum Ziel hat, widmen wir uns den zentralen Elementen, die zur Dramaturgie einer stringent erzählten Geschichte gehören: Einstieg, Entwicklung und Höhepunkt. „Was willst Du uns mit dieser Geschichte erzählen“ wird die zentrale Frage sein.

Welches sind die inhaltlichen und formalen Elemente, um eine Geschichte zu verdichten. Ein weiteres Augenmerk legen wir auf die einzelnen Charaktere, die – ob Haupt- oder Nebenrolle – unsere Geschichten bevölkern. Wie werden sie eingeführt, miteinander verbunden? Hier fällt auch das Wort „Casting“ – die Wahl der Charaktere.

Recherche, Archivmaterial, Musik im Film, überhaupt der Ton, sprich die audiovisuelle wie auch die bildgestalterische Atmosphäre werden uns beschäftigen, ebenso die Haltung des/der Autoren und das Erarbeiten eines Konzepts.

Ein erfahrener Kameramann/frau wird Wichtiges zu Technik, Optik und Handhabung der digitalen Kameras liefern. Licht und „Cadrage“ sind die zentralen Punkte, die behandelt werden. Ein/e Cutter/In führt in die Gesetze des Schnitts anhand verschiedener Beispiele aus Film, Dokfilm und TV-Beiträgen ein.

Sowohl die Dreharbeiten als auch der Schnitt sind betreut. Die Arbeiten werden laufend im Plenum besprochen und analysiert. Zudem werden andere Filmemacher/Innen eingeladen, die über ihre Arbeit Auskunft geben.

Annette Berger, Gründerin der DokWerkstatt Bern, arbeitete während vielen Jahren für Print- und elektronische Medien, zuletzt während rund 10 Jahren für SF DRS und andere SRG-Programme. Sie unterrichtet zudem an anderen Institutionen.

Der Workshop richtet sich an: 4 – 8 TeilnehmerInnen, max. aber 6 Projekte. Die TeilnehmerInnen haben keine oder wenig Erfahrung in der Realisierung eines mehrminütigen Dokfilms.
 

Kursdatum: Kurs 1: 6. - 10. Februar 2012 (5 Tage)

Kursort:

Bern

Kurssprache: 

Deutsch

Kosten:

SFr. 1'690.- regulärer Tarif
SFr. 2'700.- Firmen
SFr. 990.- für Studenten bis 27 Jahre (Kopie Ausweis)
Anmeldefirst:  Kurs 1: 16. Januar 2012

Kurs 2: ---

Es hat noch freie Plätze. Melden Sie sich heute noch an:

Kurs 1

 

 

 




Directing a (TV) Documentary

Dieser Kurs unter der Leitung von Annette Berger ist vorwiegend Praxis orientiert, also ein hands-on Workshop: Drehen eines Kurzdokumentarfilms, Visionieren, Analysieren und ein Rohschnitt – dies alles in kleinen Teams. Anhand von zahlreichen Filmausschnitten werden die verschiedenen Genres des Dokumentarfilms, die Struktur einer Geschichte, deren mögliche Dramaturgie, die Einführung von Personen, der Aussagewunsch, der Einsatz von Musik usw. analysiert und vertieft. Die Recherche eines Themas steht ebenso zur Diskussion als auch das Verhalten bzw. die Ethik des Autors/der Autorin gegenüber den Protagonisten. Vor Drehbeginn wird im Team ein Kurzkonzept erarbeitet und sowohl mit den Referenten besprochen als auch im Plenum vorgestellt.

Um keine Zeit zu verlieren, werden wir mehrere Themen zur Auswahl anbieten. Sämtliche Projekte müssen im Team vorbereitet und realisiert werden. Ein Cutter steht zur Schnittbetreuung zu Seite. Der Kurs widmet sich vor allem dem unabhängigen Dokumentarfilm. Dennoch werden auch die Regeln des TV-Doks behandelt, so wie er heute mehrheitlich gesendet wird.

Annette Berger, Gründerin der DokWerkstatt Bern, arbeitete während vielen Jahren für Print- und Elektronische Medien, zuletzt während rund 10 Jahren für SF DRS und andere SRG-Programme. Sie unterrichtet an anderen Institutionen und arbeitet an verschiedenen Dokumentarfilmprojekten.

Die Postproduktion wird von einer Cutterin betreut.

Gäste: Auch dieses Jahr werden wir wieder spannende Gäste – Filmemacher und Produzentinnen - einladen, die von ihren aktuellen Arbeiten berichten und zu einem spezifischen Thema, welches im Kurs behandelt wird, Red und Antwort stehen. Siehe auch Gästeliste der letzten Jahre.

Der Workshop richtet sich an: 6 – 10 EinsteigerInnen in den DokFilm. Der Kurs ist genauso geeignet für TV-Journalisten, junge Produzenten, generell Personen, die über ein solides filmisches Grundwissen verfügen, und wenn möglich praktische Aspekte des Videohandwerks (Kamera, Ton und Schnitt) kennen und noch besser: teilweise oder ganz beherrschen. Bitte Kamera mitbringen, wer eine hat. Keine Zulassung für Einsteiger!
 

Kursdatum:

Angebot folgt!
Anmeldefirst:

Kursort:

Bern

Kurssprache:

Deutsch

Kosten:

Es hat noch freie Plätze. Melden Sie sich heute noch an:

Kurs 1

 

 




Die Crux mit der Wahrnehmung

Tagtäglich verarbeitet das menschliche Hirn unzählige Informationen, ohne dass uns dies wirklich bewusst wird. Sehen wir das, was wir zu sehen glauben? Welchen Gesetzmässigkeiten unterliegt unsere Wahrnehmung? Und – ketzerisch gefragt - warum ist es immer wieder so einfach, uns ein X für ein O vorzumachen, also unserer Wahrnehmung ein Schnippchen zu schlagen?

Der Psychologe Bernd Kersten geht in diesem zweitägigen Seminar verschiedenen Fragen nach, indem er vermeintlich Vertrautes unserer Wahrnehmung hinterfragt und die "Macht der Bilder" unter die Lupe nimmt: Neben den grundsätzlichen Fragen „Wie entsteht ein Bild im Kopf (Beispiel Filmwahrnehmung)?“ und „Zur Neurobiologie der Kunst: Das Diktat der Schönheit“ gibt er auch eine sachkundige Einführung anhand zahlreicher Beispiele zur Farb-, Form- und Bewegungswahrnehmung.

Vertiefend zu diesen Themen der Wahrnehmung wird die Medienwissenschaftlerin und Journalistin Catherine Aeschbacher einen Blick auf die Entwicklung der Bildsprache in der Medienlandschaft, insbesondere der elektronischen Medien werfen. Gemeinsam mit der Journalistin Annette Berger werden verschiedene Beispiele aus wichtigen Informationssendungen von Radio und Fernsehen einer medienkritischen Analyse unterzogen als auch anhand dieser und Beispiele aus der Fotographie das Thema Die Macht der Bilder diskutiert.

Dr. Bernd Kersten ist Diplom-Psychologe am Psychologischen Institut der Universität Bern. Er forscht und lehrt hauptsächlich im Fachgebiet Wahrnehmungspsychologie und unterrichtet u.a. auch an der HGK Zürich. Catherine Aeschbacher ist Journalistin und Medienwissenschaftlerin. Sie leitete u.a. die Medienseite der Tageszeitungen Der Bund und Zürcher Tages-Anzeiger. Heute ist sie Chefredaktorin des VSAO-Journals (Verband Schweizerischer Assistenz- und OberärztInnen).

Der Kurs richtet sich an: Medienschaffende, Filmemacher/Innen, Kunstschaffende, Gestalter/Innen aus allen Branchen und an all jene Personen, die sich für ein solches Thema interessieren, um so eine vertiefte Diskussion und Auseinandersetzung zu fördern.
 

Kursdatum:

Angebot folgt!

Kursort:

Bern

Kurssprache:

Deutsch

Kosten:

Teilnehmerzahl:   ab 5 bis max. 10 Personen
Anmeldefirst: ---

 

 
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